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19.01.09 14:00 Alter: 2 Jahre

Tourport mit völlig neuartiger Such- und Buchungsmaschine

 

• Tourport fordert alte Touristik-IBEs heraus

• Multiple Search über alle Angebote in einem Fenster

• Gezielte Verkaufssteuerung für Reisebüros und Web

 

Partners Software betritt ein neues Geschäftsfeld und fordert den bisherigen Marktfüh-rer heraus: Mit Tourport präsentiert das Bremer IT-Unternehmen eine neue touristische Komplettlösung. Kern des neuen Systems wird die ISBE, die Integrierte Such- und Buchungsengine sein. Um diese ISBE herum integriert und entwickelt Partners weitere Module wie Verkaufssteuerung, Flugbuchungen via GDS oder LOW.FARE-Engine, das neue Partners-Midoffice, Internet-Content und die Direktanbindung von Leistungsträgern. Kurzum: Tourport wird eine integrierte Vertriebsplattform für Reisebüros und Internet-Portale.

 

Die neue touristische Such- und Buchungsmaschine bildet das Herz von Tourport. Sie basiert auf der neuesten Internet-Technik und bietet eine bislang in der Touristik unbekannte Multiple Suche (Multiple Search) durch den gesamten touristischen Content in einem Fenster ohne zeitraubendes Laden von neuen Seiten im Buchungsprozess. „Die Antwort von Partners auf Fuzzy Logic ist Multiple Search, also die Multiple Suche“, erklärte Partners-Geschäftsführer Wolfgang Brinker anläßlich der Präsentation der Tourport-Komplettlösung in Bremen.

 

Die Multiple Suche

Der Name Tourport steht in Zukunft für ein integriertes touristisches Such- und Buchungssystem mit einer bislang noch nicht im Markt verfügbaren, einzigartigen Suchsystematik, die Partners selbst entwickelt hat. „Künftig spricht man in der Reisebranche nicht mehr von Internet-Buchungsmaschinen (IBE). Das war Gestern. Die neue Technik heißt Integrierte Such- und Buchungsmaschine (ISBE)“, so Brinker. 18 Monate habe sein Unternehmen bis dato an der neuen Suchsystematik gearbeitet.

 

Herausgekommen ist eine neuartige „Superselektion“ mit allen Informationen auf einen Blick. Statt der klassischen Such- und Buchungsstrecke im Internet wie bei Traveltainment (Suche – Reiseziel - Hotelauswahl - Reisetermin - Buchung) mit maximal 15 Angebotsseiten zeigt Tour-port alle Schritte und Angebote in einem Fenster ohne Begrenzung. Dabei spielt es keine Rol-le, ob am anderen Ende Expedienten oder Verbraucher sitzen. Beide Märkte bedient Partners mit verschiedenen Oberflächen, aber mit der gleichen Such- und Buchungstechnik.

 

Und so arbeitet die neue Multiple Suche von Tourport: Der Nutzer kann frei selektieren, also mit einem Land oder einer Kategorie wie „Fitness“ oder „Wasserrutsche“ beginnen. Mit jeder neuen Eingrenzung reduziert sich die Zahl der Treffer im bestehenden Fenster. Tourport bedeutet die Abkehr von der starren Aufteilung der Buchungsstrecke. Das System erlaubt eine bedarfsorientierte Suche nach individuellen Kriterien. Der Nutzer kann mit weichen Kriterien wie Tennis und Disco einsteigen oder nach harten, klassischen Kriterien wie Reisedatum, Region oder Unterkunft selektieren.

 

Die Daten der Content-Lieferanten überträgt Partners in eine neue eigene Datenbankstruktur, die gegenüber bisherigen den Vorteil hat, dass sie beliebig viele Abfrage und Suchwege über eine Freitextsuche ermöglicht. Darüber hinaus können professionelle Kunden wie Reisebüro-Ketten oder Veranstalter den Suchkatalog nach eigenen Qualitätskriterien oder Produkten er-weitern, etwa Anzahl der Stopps beim Transfer, Taxi-Transfer, Flugzeiten oder Zimmer mit Meerblick. Egal, wie viele Kriterien der Suchkatalog umfasst: Die Antwortzeiten des Tourport-Systems werden in der Endversion unter einer Sekunde liegen, so die Planung von Partners.

 

Der Content

Tourport greift auf unterschiedliche Quellen für touristischen Content zu und integriert diesen in eine selbst entwickelte Datenbank. Die Daten von mehr als 150.000 Veranstalterhotels will Partners über Content-Lieferanten wie Giata und Interactive-CMS sicherstellen. Zum Content gehören Hotelinfos, Lage, Reisewetter, Region, Land und Leute, Events, mehrere Bilder, Flug-angebote der Veranstalter mit Frühbucherrrabatt und ein großes Feld für freie Texte der Rei-severanstalter.

 

Dazu kommen Pauschal- und Last-Minute-Reisen von Veranstaltern, Linien- und Low-Cost-Flüge sowie Hotels und Mietwagen aus allen GDS. In einer zweiten Phase folgen Städtereisen oder Ferienhäuser und die Direktanbin-dung einzelner Leistungsträger nach Kundenwunsch. So plant Partners die Anbindung lokaler Partner von Reisebüroketten über XML-Schnittstellen mit Priorisierung ebenso wie ein Dynamic Packaging-Tool in der B2B-Variante.

 

Aufgrund der kürzlich verkündeten Vertriebspartnerschaft mit CETS bietet Partners nicht nur vollen Content, sondern auch technisch hochwertige Buchungsmöglichkeiten, die für die Kun-den auch kommerziell attraktiv sind.

 

Die Verkaufssteuerung

Ein weiteres Feature von Tourport ist die Verkaufssteuerung. Sowohl Reisebüro-Ketten (B2B) als auch Betreiber von Internet-Portalen (B2C) entscheiden selbst, welche Angebote von wel-chen Veranstaltern und Leistungsträgern dort wie lange erscheinen. Diese Angebote werden kontextbezogen laufend an die Suche angepasst. Klicken Expedient oder Endkunde etwa auf "Fitness" und "Andalusien", so erscheinen nur Angebote, die beide Kriterien erfüllen und vom Veranstalter angeboten werden, der promotet werden soll. Die Inhalte der Teaser-Angebote werden von der Geschäftsführung des Unternehmens vorgegeben.

 

Die XML-Schnittstelle

Die XML-Schnittstelle bietet Internet-Portalen den Zugriff auf die Rohdaten von Partners und die Suchsystematik ohne die Tourport-Oberfläche nutzen zu müssen. Portale können sich in der optischen Darstellung also leicht vom Wettbewerb abheben. „Damit gehört der heute zu beobachtende Einheitsbrei in der Systematik der Vergangenheit an“, erklärte Brinker.vf

 

Die Business-Variante

Egal, ob Reisebüro-Vertrieb oder Internet-Portal: Beide Standbeine von Tourport nutzen die identische Suchsystematik. Für die Profis bietet Partners aber eine eigene, nach professionellen Kriterien entwickelte Such- und Buchungsoberfläche. Sie ist für Expedienten enger beschrieben, enthält eine übersichtlichere Liste mit den üblichen Kürzeln für Flughäfen und Unterkunft und verfügt über ein Vergleichstool.

 

Expedienten können in der Angebotsliste die Sortierung nach den Kriterien Abflughafen, Da-tum, Dauer der Reise, Preis und Verpflegung verändern, ohne dass sich die Liste neu aufbaut oder die Seite neu geladen werden muss. Alle Veränderungen haben vor allem ein Ziel: Effizienz und Zeitgewinn für Expedienten. Zudem können die Reiseprofis mit Hilfe zweier Reiter rechts oben auf der Seite Veranstalterangebote und Hotels direkt vergleichen und ihren Kunden demonstrieren.

 

Die Verbindung von Online und Offline

Für den Dialog zwischen Kunde und Reisebüro bietet Tourport zahlreiche, zum Teil noch nicht im deutschen Markt eingeführte Optionen. So können Expedienten aus der B2B-Variante Links über konkrete Angebote per Mail oder Angebote per Fax an ihre Kunden verschicken, die sich die Kunden dann in der B2C-Variante zuhause anschauen und buchen können.

 

Natürlich kann sich der Kunde auch über die B2C-Variante an einen Expedienten oder das jeweilige Call-Center wenden. Dies kann per Mail oder Rückrufbutton auf der Website geschehen. Für Reisebüros besteht zudem die Möglichkeit, eigene Kunden aktiv anzurufen, die auf der Seite nach Angeboten gesucht haben. „Wir verknüpfen Online und stationären Vertrieb auf jede technisch mögliche Weise“, so Partners Geschäftsführer Brinker.

 

Zur touristischen Komplettlösung Tourport zählen ferner das neue Midoffice von Partners, die bewährten Multi-GDS-fähigen Flugbuchungsmodule, die Flugbuchungsengine Low.Fare und die freie Wahl des Backoffice mit Schnittstellen zu mehr als 20 Backoffice-Spezialisten.

 


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